Sep 02
Nachhaltigkeit? Warum nicht! Blog

Projekt: Nachhaltiger Kleiderschrank

Mit diesem Beitrag möchte ich hier auf dem Blog eine Reihe starten und zwar das Projekt „Nachhaltiger Kleiderschrank“. Denn Mode ist schon immer meine absolute Leidenschaft.

Aber mittlerweile ist mir wichtig, welche Geschichte hinter dem Kleidungsstück steckt. Es soll also in Zukunft immer mal wieder um Fairfashion Brands, 10×10 Challenge, Capsule Wardrobe, Materialkunde, Pflegetipps, Hilfsorganisationen, coole Projekte und vieles mehr gehen.

 

Ich habe lange jeden Trend mitgemacht und habe fast wöchentlich bei Fast Fashion Ketten, wie H&M und Zara eingekauft. Nichts worauf ich heute stolz bin.

Dann kam ich zum Thema „Nachhaltigkeit“ und damit auch zu den Themen „Fairfashion“ und „Minimalismus“. Und sah die Dokumentation „The True Cost“ gesehen habe.

Wer möchte schon Kleidung tragen, die unter solch schrecklichen Bedingungen hergestellt wurde? Ich möchte das nicht!
Zum Einen bin ich nicht mit den extrem schlechten Arbeitsbedingungen einverstanden. Natürlich auch weil ich eine Frau bin, genau wie die meisten Arbeitskräfte in der Modeindustrie.
Zum Anderen weil die Herstellung der Kleidung für Natur und Mensch absolut schädlich ist, egal ob man sich Material oder Verarbeitung etc. ansieht.

Ganz wichtig sind auch Projekte wie der Fashion Revolution Day und die Fashion Changers.

 

 

Also was findet man nun noch in meinem Kleiderschrank?!

 

  • Alte Kleidung
    Was in meinem Kleiderschrank ist, dass trage ich natürlich auf. Ich repariere kaputte Kleidung nach Möglichkeit. Dinge die ich so nicht mehr tragen kann versuche ich zu verändern. Denn Kleidungsstücke brauchen definitiv eine höhere Wertschätzung und bessere Pflege.

 

  • Second Hand
    Wenn ich neue Kleidung benötige, dann versuche ich diese Second Hand zu finden. Im Second Hand Shop, online z.B. bei Mamikreisel oder auf dem Flohmarkt. Eine weitere Möglichkeit sind Tauschpartys.

 

  • Fairfashion
    Kleidung die unter fairen und ökologischen Aspekten produziert wurde, mit Rücksicht auf die Natur und die beteiligten Menschen. Denn Öko Kleidung muss schon lange nicht mehr öko aussehen und super teuer sein.
    Aber einer höherer Preis ist in diesem Bereich absolut gerechtfertigt. Denn sind wir mal ganz ehrlich… bei einem Shirt für 4€ kann es nicht mit rechten Dingen zu gehen.

 

 

Wie ist der akutelle Stand in meinem nachhaltigen Kleiderschrank?

 

Ich arbeite nun schon etwas länger an meinem Kleiderschrank. Im ersten Step habe ich alles zusammengesucht was ich habe und habe dann radikal alles aussortiert was kaputt, ungetragen und zu klein war. Bis auf ein paar Lieblingsteile, die ich wieder tragen möchte, wenn ich ein paar Kilos runter habe. Diese Sachen habe ich in einer Box verstaut.

Was habe ich mit den aussortierten Sachen gemacht? Entsorgt, verkauft und verschenkt für den guten Zweck.

Im zweiten Step habe ich dann nach einiger Zeit noch mal geschaut, was ich nicht gerne trage und wovon ich zu viel habe. Auch diese Sachen durften dann gehen.

Neben Sport-, Relax- und Schlafbekleidung habe ich mich auch an Unterwäsche und Socken gemacht. Auch da hat man definitiv immer zu viel und Dinge die man nicht mehr trägt.

Schuhe, Schmuck und andere Accessoires habe ich stark aussortiert.

Danach hat sich schon ein klares Farbschema bei meiner Kleidung abgezeichnet. Außerdem habe ich gemerkt, das bei mir Bequemlichkeit und Funktionalität im Vordergrund steht. Schnick Schnack ist für mich ebenfalls vollkommen überflüssiger Ballast, den ich nach kürzester Zeit wieder abnehme und wegpacke.

Wenn ich jetzt vor meinem Kleiderschrank stehe, dann benötige ich deutlich weniger Zeit und Nerven. Da ich nur Basics im Kleiderschrank habe, die ich eventuell mit ein paar besonderen Teilen kombiniere.

Auch wenn ich bereits weiß, dass ich in einem weiteren Step noch mehr Aussortieren kann. Es ist erstaunlich, wie wenig man doch eigentlich wirklich trägt und braucht.

 

„Weniger ist mehr“! Und nur absolute Lieblingsteile bekommen einen Platz!

 

 

 

 

5 Comments

  1. Miri
    2. September 2018 at 21:16 · Antworten

    Ich kann mich so gut mit dem Reduzierungsberdürfnis identifizieren und bin gespannt auf deine Posts! Auf meinem Blog habe ich heute eine ähnliche Reihe gestartet.

    Ein Lächeln,
    Miri von thesoulfoodtraveller.com

  2. Fabienne
    16. Oktober 2018 at 15:18 · Antworten

    Liebe Andrea,

    ich mag deinen Biog so gerne – er ist mittlerweile regelrechtes Nachschlagewerk für mich 🙂 Mach weiter so, du machst das so toll!

    Liebe Grüße Fabienne

    • admin
      16. Oktober 2018 at 15:44 · Antworten

      Vielen lieben Dank! Das freut mich sehr! 😊

  3. Josefin
    20. November 2018 at 7:34 · Antworten

    Liebe Andrea, ich folge dir auf Instagram und habe heute zum ersten Mal deinen blog besucht. Ich freue mich immer sehr etwas von dir zu lesen. Du bist eine wunderbare Inspirationsquelle , schon lange versuchen wir Müll zu sparen und haben schon viel erreicht, doch durch deine Beiträge kommen wir immer wieder auf neue Ideen und neue Projekte. Ich wollte dir einfach Danken und alles Gute wünschen.

    Eine Frage habe ich,
    was hast du mit denen ganzen Dingen aus Plastik gemacht?
    Ich bin unsicher. Zum Beispiel habe ich einen Flaschenreiniger aus Plastik und meine Unterwäsche ist komplett synthetisch😱, ist es verantwortlich diese Dinge wegzuwerfen, weil sie microplatik abgeben?

    Herzliche Grüße
    Josi

    • admin
      25. November 2018 at 23:46 · Antworten

      Hallo Josi,

      schön, dass dir mein Content gefällt. Ich freue mich, wenn ich helfen kann.
      Kleidung mit Plastikfasern trage ich weiter bis sie kaputt ist. Diese Teile waschen wir in unserem Guppybag.
      Das ist extra ein Wäschesack um Fasern aufzufangen.

      Bei Haushaltsgegenständen habe ich alles was mit Nahrung und Wasser in Verbindung kommt auf plastikfrei umgestellt und versuche alles möglichst anders weiter zu verwenden.

      Liebe Grüsse

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.