Feb 09
Nachhaltigkeit? Warum nicht! Blog

Schritt für Schritt nachhaltig Leben

Unser bisheriger Weg zu mehr Nachhaltigkeit


Mülltrennung, Strom und Wasser sparen war für uns schon länger wichtig.

Zuerst haben wir damit begonnen beim Einkauf möglichst kein Plastik zu verursachen. Einwegplastik ist definitiv nicht im Sinne des Erfinders. Mit Mehrwegglas, einem Unverpacktladen und Bauernmärkten klappte das ganz gut.

Mit veganer Ernährung und dem Fokus auf Bio änderte sich dies dann allerdings wieder etwas, da ist nämlich erst mal alles in Plastik verpackt. Aber mit der pflanzlichen Ernährung kann man seinen CO2 Fußabdruck einfach auf einen Schlag halbieren. Und auch an Bio Produkten hängt einfach so viel mehr was der Umwelt zu gute kommt. Daher sind diese zwei Aspekte für mich persönlich noch mal deutlich effektiver.

Dann kamen immer mehr Themen dazu wie regionale Produkte, Ökostrom, nachhaltige Bank und Versicherungen, Fair Fashion und den eigenen Konsum minimieren.

Im Zuge von plastikfreien Leben kam dazu dass wir Putzmittel und andere Produkte selber gemacht haben, weil wir sie natürlich und plastikfrei beziehen wollten. Zuerst haben wir das Badezimmer weitestgehend plastikfrei umgestellt, dann haben wir uns in der Küche umgeschaut und die Dinge ausgetauscht die Mikroplastik ins Wasser oder an unsere Lebensmittel abgeben können. Alte Dosen verwenden wir nun zum Verstauen von Kleinigkeiten etc.

Genauso wichtig wie die Umwelt sind für uns auch die Arbeits- bzw. Produktionsbedingungen. Es soll fair und sozial für Tier und Mensch sein. Daher kam dann auch das Thema vegane Ernährung und Fair Fashion statt Fast Fashion hinzu. Außerdem achten wir auch bei anderen Produkten darauf, dass sie fair produziert sind und zum Beispiel mit dem Fairtrade Symbol ausgezeichnet sind. Es gibt mittlerweile viele gute Siegel, die bei der Orientierung helfen.

Natürlich bedeutet dieser Lebensstil an manchen Stellen auch Verzicht, aber mit einem gewissen Abstand und etwas Gewöhnungszeit fällt einem auf, dass das anfängliche Gefühl von Verzicht irgendwann als völlig absurd und unnötig empfunden wird. Und wenn man dann feststellt, dass irgendeine Änderung gar nicht funktioniert, dann ist es halt einfach so.


Und eine Sache ist klar, man kann sich immer verbessern und noch mehr tun. Niemand ist perfekt.


2 Comments

  1. Anja
    14. Februar 2019 at 15:32 ·

    Hallo Andrea,

    ich finde auch, dass der Verzicht auf etwas dann nach einer gewissen Zeit gar kein Verzicht mehr ist. Es ist für mich mittlerweile ganz normal bestimmte Produkte nicht mehr zu konsumieren.

    Liebe Grüße

    Anja

  2. Thomas
    7. März 2019 at 15:59 ·

    Hallo! Deine Lebenseinstellung imponiert mir sehr. Ich bemühe mich auch, so nachhaltig wie möglich zu leben. Dabei spielen für mich vegane Ernährung und Bioprodukte eine ganz wichtige Rolle.