Apr 29
Nachhaltigkeit? Warum nicht! Blog

Mandelöl – Nachhaltig gesund!

Mandelöl ist ein sehr mildes, gut hautverträgliches Öl, welches sich für empfindliche, trockene Haut und sogar die Babypflege eignet. Auch für meine geplagte Neurodermitis Haut ist Mandelöl toll.

Mandelöl ist klar, dünnflüssig, gelblich in der Farbe und es riecht kaum. Es ist außerdem ein Nahrungsmittel, welches man auch innerlich zu sich nehmen kann – irgendwie auch ein Argument für mich, warum ich Fan von der Verwendung von Ölen bin.

Mandelöl bringt einen natürlichen UV-Schutz der Stärke LSF 4-6 mit sich. UVA-Strahlen filtert das Öl heraus, aber UVB-Strahlen nicht. Also ist eine zusätzliche Sonnencreme auf jeden Fall nötig.

 

Aber warum Mandelöl?

Ich bin durch die Empfehlung meiner Apothekerin darauf gekommen, weil ich etwas gegen meine juckende Haut während eines Neurodermitis Schubes gebraucht habe. Es hilft mit super gegen Juckreiz, entspannt meine gereizte Haut, kühlt, wirkt schmerzlinderndund nimmt das Spannungsgefühl.
Mir hilft das Öl gut zwischen den Schüben zur Hautpflege, bei akuten Entzündungen und bei offenen Stellen sollte man es allerdings nicht verwenden. Wobei es aber bei kleinen Entzündungen ohne offene Stellen auch helfen kann.

Mandelöl zieht leicht bis in tiefere Hautschichten ein und sorgt für ein glattes Hautbild. Es beruhigt die Haut, fördert die Zellerneuerung, schützt die Zellen vor freien Radikalen und begünstigt die Speicherung von Feuchtigkeit. Mandelöl stärkt den Säureschutzmantel der Haut und bildet eine wirksame Barriere vor äußeren Einflüssen.

Positiver Nebeneffekt: Mandelöl hilft gegen Falten, weil es die Haut aufpolstert und das Hautbild glättet.

Man muss sich wohl auch keine Sorgen über verstärkte Pickel- oder Aknebildung wie bei manch anderen Ölen machen.

Auch für die Haare kann das Öl eine Wohltat sein, zum Beispiel als Haarkur. Das Haar bekommt einen seidigen Glanz, wird weich und glatt.
Es soll besonders gut für brüchiges und sprödes Haar sein, dass kann ich allerdings nicht beurteilen, weil ich normales Haar habe. Und es soll Haarausfall stoppen und den Haarwuchs fördern.

 

Tipp: Vor der Verwendung von Öl sollte man immer die Haut anfeuchten, um Feuchtigkeit in der Haut einzuschlißen.

 

Mandelöl ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen:

  • Fettsäuren
  • Ölsäure
  • Linolsäure
  • Palmitinsäure
  • Vitamin A
  • Vitamin E
  • verschiedene B-Vitamine
  • Vitamin D
  • Kalium
  • Magnesium
  • Calcium

 

Tipp: Ich verwende für meine trockene Haut ein hochwertiges, kaltgepresstes Süßmandelöl aus kontrolliert biologischem Anbau, welches ich zum Beispiel in der Apotheke kaufe. Man sollte bei Mandelöl unbedingt auf die Qualität und den Herkunftsort achten. Es gibt zum Beispiel Mandelöl aus Frankreich.

 

Wichtig: Bevor man Mandelöl verwendet sollte man trotzdem erst mal testen, ob man das Öl wirklich verträgt.

6 Comments

  1. Happypieces
    29. April 2019 at 21:21 · Antworten

    Moin:)
    Das klingt super interessant! Sobald meine Produkte weitestgehend aufgebraucht sind, werde ich es mir mal genauer anschauen. Klingt gerade bei meiner trockenen auch zu Neurodermitis neigenden Haut spannend. 🙂
    Liebe Grüße, Saskia.

  2. Sina
    5. Juni 2019 at 7:22 · Antworten

    Hallo 🙂
    Wie lange ist das Mandelöl den haltbar wenn man dieses in der Apotheke kauft ?
    Lg

    • Andrea
      5. Juni 2019 at 8:02 · Antworten

      Das kann ich dir so gar nciht genau sagen, lange. 🙂 Mindestens 1 Jahr, ich habe jetzt eines seit 2 Jahren. es sieht auch nicht so aus als würde es bald ranzig werden.

  3. Melanie
    5. Januar 2020 at 7:16 · Antworten

    Hey! Hast du mal Leinsamenöl ausprobiert? Bei meiner Schuppenflechte funktioniert das ganz gut. Manchmal mache ich ein paar Wochen sogar eine Kur und nehme in der Zeit jeden Morgen einen Teelöffel davon zu mir. Alles in allem hilft aber am meisten sich weniger zu stressen 😅

    Ich hab zu Weihnachten so nen Liquid Body Cleanser mit Cardamom von Norz bekommen (www.norz.co). Da ist Mandelöl mit drin. Der Sinn von dem Cleanser ist wohl, dass man sich bei häufiger Anwendung immer weniger eincremen muss. Ich liebs.. meine Schuppenflechte-Stellen sind zwar teilweise weiterhin trocken, der Rest der Haut aber nicht. Und was mich am meisten begeistert hat: Die Entzündung, also der Juckreiz ist zurückgegangen.

    Toller Blog 🙂

    • Andrea
      5. Januar 2020 at 8:35 · Antworten

      Leinsamenöl kenne ich noch nicht, aber ich merke es mir mal. 😊 Und danke für das Kompliment!

      • Melanie
        5. Januar 2020 at 11:50 · Antworten

        haha, sorry! Ich meinte Schwarzkümmel-Öl! Nicht Leinsamen! Sooorry 😅

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