Jan 05

Der Booster für dein Immunsystem

Gastbeitrag Serin Khatib (@serintogo)

Na, läuft die Nase schon? Kratzt der Hals? Fieber? Herzlichen Glückwunsch, du bist schon auf dem Weg der Heilung.
Denn tatsächlich sind Husten, Schnupfen und Fieber Heilungsmechanismen, die unser Körper anschaltet, um all die bösen Bazillen aus dem Körper zu schleudern. Und auch, wenn er das wirklich toll macht, können wir ein bisschen nachhelfen, damit wir nicht bei jeder Begegnung mit einer Bazillenschleuder gleich selber wieder flachliegen.

Deshalb stelle ich euch heute meine Top 3 Immunsystembooster vor.

Bildquelle: Michele Blackwell via Unsplash

Vitamin D3

Hach, wenn ich könnte, dann würde ich das ganze Jahr faul in der Sonne liegen und Vitamin D tanken. (Im nächsten Leben werde ich am besten ein Faultier!). Aber bleiben wir realistisch – kein Mensch hat Zeit dazu. Und selbst wenn, dann leben wir leider in den falschen Breitegraden, um wirklich so viel Vitamin D3 abzubekommen, wie unser Körper es bräuchte, um den Speicher vollzutanken. Deshalb helfe ich täglich mit veganen, natürlichen Vitamin-D3-Tropfen nach. Da Vitamin D3 fettlöslich ist, gibt es die Tropfen direkt auf Ölbasis zu kaufen. In Tabletten sind meistens noch Zusatzstoffe enthalten, die nichts in meinem Körper zu suchen haben.

Wozu brauchen wir Vitamin D3? Vitamin D3 steuert nicht nur Prozesse unseres Immunsystems. Wir brauchen es auch für unsere Knochen, die Zellen und das Nervensystem. Für die richtige Dosierung sprich entweder mit dem Hausarzt oder lies dich online ein. Es gibt verschiedene Vitamin-D-Rechner, die ausrechnen, wie viele Tropfen man täglich nehmen sollte.

Bildquelle: jigsawstocker via Freepik

Kurkuma

Ich liebe sie frisch, ich liebe sie getrocknet, ich liebe sie in fast allen Speisen. Meine kleine orangene Kurkumaknolle. Die kleine Schwester der Ingwerknolle hat es in sich. Sie hat antibakterielle, antioxidative, schmerzlindernde und antientzündliche Eigenschaften. Kurkuma ist verdauungsfördernd und fegt gefühlt den ganzen Körper durch. Zahlreiche Studien belegen die heilenden Eigenschaften von Kurkuma bei unzähligen Krankheiten – mir reicht schon das wohlige Gefühl nach einem frischen Kurkumatee.

Und apropos Tee, das ist wohl die einfachste Variante Kurkuma zu sich zu nehmen. Ich koche ein paar frische Scheiben oder etwas Pulver gerne zusammen mit Ingwer, Nelken, Zimt und Zitrone auf. Ansonsten liebe ich Kurkuma in meinem Porridge, in der Gemüsepfanne, am Curry oder im Salatdressing. Zugegeben, den Geschmack muss man mögen – I do! Für einen positiven Effekt rät die WHO zu einer Tagesdosis von 3g.

Übrigens: Kurkuma in Kombination mit schwarzem Pfeffer soll die Resorptionsrate um ein Vielfaches erhöhen.

Bildquelle: zirconicusso via Freepik

Ätherisches Oreganoöl

Öreganoöl klingt jetzt erstmal nach Italienurlaub. Den Zahn kann ich dir gleich ziehen. Das Zeug schmeckt unterirdisch und jedes Mal, wenn ich es zu mir nehme wiederhole ich in meinem Kopf „Nur die Harten kommen in den Garten“. ABER, und dieses Aber schreibe ich bewusst groß, der Effekt ist es wert. Ätherisches Oreganoöl ist ein natürliches Antibiotikum. Es eliminiert alles, was in deinem Körper nichts zu suchen hat. Sobald ich ein Halskratzen spüre oder sich ein erster Schnupfen ankündigt, steht mein Oreagnoöl zum Kampf bereit. Es soll gegen Bakterien und sogar gegen eine Reihe an Viren und Pilzen helfen (Entsprechende Studien findet man online). Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich mit dem ätherischen Öl jede sich anbahnende Erkältung eindämmen konnte.

Wichtig: Das Öl niemals unverdünnt einnehmen. Ich mische es mit Wasser oder Olivenöl. Auch äußerlich kann das Öl helfen. Dazu schmiere ich es mir verdünnt unter die Füße. Dort ist die Haut am dünnsten und das Öl kann schnellstmöglich vom Körper aufgenommen werden. Bei ätherischen Ölen gilt stets: weniger ist mehr!

Vitamin D3, Kurkuma und ätherisches Oreganoöl sind meine absoluten Favoriten, wenn es um mein Immunsystem geht – nicht nur im Winter. Wichtig ist aber noch zu wissen, dass ein Immunsystem nur in vollem Umfang arbeiten kann, wenn der Darm voll intakt ist und das Stresslevel nicht zu hoch sind. Deshalb gibt es bei mir mehrmals im Jahr Auszeiten, in denen ich faste, um den Darm wieder auf Vordermann zu bringen und den ganzen Stress aus dem Alltag loslasse.

Bildquelle Stethoskop: freepik


Über die Autorin:

Ich bin Serin, Journalistin und Bloggerin aus Köln. Auf meinem Blog und auf Instagram schreibe ich über Bewusstsein, Gesundheit, Selbstliebe und Green Lifestyle. Ich hinterfrage alles und jeden kritisch und ecke damit öfter mal an. Ich liebe es meine Gedanken zu teilen, um anderen zu zeigen, dass sie mit ihrem Struggle nicht allein sind. Mein Opa hat mir immer gesagt „Bleib neugierig“ und genau das ist mein Lebensmotto.

Blog: www.serintogo.de

1 Comment

  1. Carina
    24. März 2020 at 15:53 · Antworten

    Liebe Andrea,

    auf der Suche nach Tipps für ein nachhaltigeres Leben bin ich auf Deinen Blog gestoßen und stöbere nun seit einer halben Stunde durch die vielen interessanten Artikel. Für die vielen Inspirationen wollte ich nun ein großes DANKE da lassen! 🙂

    Liebe Grüße
    Carina

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